Trauer-Therapie in Innsbruck
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Trauer-Therapie in Innsbruck

Der Glaube, dass die Zeit alle Wunden heilt, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Heute wissen wir, dass Trauerbewältigung ein aktiver Prozess ist. Einen Verlust anzunehmen, erfordert Arbeit, die uns niemand abnehmen kann – auch nicht die Zeit. Im Sinne unserer Gesundheit sollten wir uns dieser Aufgabe stellen, da die Folgen unbewältigter Trauer gravierend sein können.

Was ist Trauer?

Trauer ist eine normale Reaktion auf einen Verlust. Im Gesundheitswesen begegnen wir Trauer oft bei Angehörigen nach dem Tod eines nahestehenden Menschen. Aber auch Patienten selbst trauern, beispielsweise bei einer weit fortgeschrittenen Krebserkrankung angesichts des bevorstehenden Todes oder beim Verlust bestimmter Fähigkeiten oder Kompetenzen aufgrund ihrer Krankheit.

Andere Verluste können ebenfalls Trauer auslösen, wie der Tod einer wichtigen Bezugsperson, der Verlust des Arbeitsplatzes, des eigenen Heims oder eine Trennung beziehungsweise Scheidung. Trauer wird von vielen (und teils widersprüchlichen) Emotionen begleitet: Traurigkeit, Scham- und Schuldgefühle, Wut und Verzweiflung. Diese negativen Gefühle sind häufig mit psychischen Beeinträchtigungen wie Konzentrations- und Schlafstörungen verbunden. Zudem erleben viele Menschen körperliche Belastungen wie Appetitmangel, Müdigkeit, Übelkeit oder sogar Schmerzen.

Warum ist Trauer wichtig?

Trauer hilft uns, uns an eine unwiderruflich veränderte Lebenssituation anzupassen. Die erfolgreiche Bewältigung eines Verlustes ist nicht nur für die Psyche, sondern auch für den Körper entscheidend, da sie das allgemeine Wohlbefinden signifikant beeinflusst. Auch wenn nicht jede Trauer komplexe und gefährliche Reaktionen auslöst oder eine pathologische Dimension erreicht, die psychotherapeutische Behandlung erfordert, kann es sinnvoll sein, im Trauerprozess Unterstützungsangebote in Anspruch zu nehmen – insbesondere wenn Emotionen überwältigen oder innere Konflikte belasten! Unbearbeitete Trauer kann sich auf verschiedene Weise manifestieren, sowohl sichtbar als auch unsichtbar.

Wenn Sie unsicher sind, ob oder wie Sie Unterstützung suchen sollten, stehe ich Ihnen gerne beratend zur Seite.

So profitieren Sie als ADHS-Patient von meiner psychotherapeutischen Unterstützung:

  • Verbesserung der Selbstregulation:
    Durch gezielte therapeutische Interventionen können Sie lernen, Ihre Aufmerksamkeit besser zu steuern, impulsives Verhalten zu kontrollieren und Ihre Emotionen effektiver zu regulieren.
  • Entwicklung von Bewältigungsstrategien:
    Gemeinsam erarbeiten wir Strategien, um mit den Herausforderungen im Alltag besser umzugehen, sei es in der Schule, im Beruf oder im sozialen Umfeld. Dadurch können Sie effektiver mit den Symptomen von ADHS umgehen und Ihr Leben besser bewältigen.
  • Stärkung des Selbstbewusstseins:
    Durch die psychotherapeutische Arbeit können Sie Ihr Selbstwertgefühl stärken und ein besseres Verständnis für sich selbst und Ihre Bedürfnisse entwickeln. Dies hilft Ihnen, selbstbewusster und selbstsicherer durchs Leben zu gehen.
  • Förderung von langfristigem Wohlbefinden:
    Die psychotherapeutische Unterstützung zielt darauf ab, langfristige Veränderungen zu bewirken, die Ihr Wohlbefinden und Ihre Lebensqualität verbessern. Sie erhalten nicht nur kurzfristige Lösungen, sondern entwickeln langfristige Strategien, um mit den Herausforderungen von ADHS umzugehen und ein erfülltes Leben zu führen.
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